Herbst-Tagundnachtgleiche

7 Tipps für die Herbst-Tagundnachtgleiche

 

Am Freitag, den 23. September ist Herbst-Tagundnachtgleiche. Früh morgens um 3:03 steht die Erde genau gerade zur Sonne, sodass es genau 12 Stunden lang hell und dunkel ist. Die yogischen Teachings sprechen von einer Z-Energie, die durch diesen besonderen Winkel der Sonne zur Erde entsteht. Diese Energie macht Wandel besonders leicht. 

Stell es Dir so vor: Die Tagundnachtgleiche ist wie ein Plateau, von wo Du in eine neue Richtung weitergehen kannst. Wenn Du jetzt bewusst die Hebel umlegst, kannst Du Altes leichter hinter Dir lassen und Neues leichter etablieren.

In diesem Beitrag findest Du 7 Tipps, wie Du die besondere Energie der Tage um die Herbst-Tagundnachtgleiche für Dich nutzen kannst. Nimm es entspannt: Denk weder, dass Du alles umsetzen musst, noch, dass alles genau am Tag der Tagundnachtgleiche stattfinden muss. 

Du erfährst

  • Wieso es zur Frühjahrs-Tagundnachtgleiche besonders um Balance, Ernte und Vergänglichkeit geht
  • Wie Du diese Wandel-Energie für Deine Wünsche und Visionen nutzt
  • Wie Du Dich mit Deinen Räumen und Deinem Körper in dem Prozess unterstützt

Wofür steht die Herbst-Tagundnachtgleiche?

Mit der Herbst-Tagundnachtgleiche beginnen wir unseren Abstieg in die dunkle Jahreszeit. Dieser Tag ist der Drehpunkt, von dem aus es nach Innen und Unten geht. Das keltische Fest Mabon, wie auch das Oktoberfest sind Erntedank-Feste. Wir schauen zurück auf das, was das Jahr gebracht hat. Im Wissen, dass es das jetzt erstmal war mit dem lustigen Sommerleben. 

Du kennst das Rilke-Gedicht „Herbsttag“ in dem es heißt „Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr“. Und Du kennst die Fabel von der Fidelgrille, die den ganzen Sommer über gegeigt hat und dann im Winter ohne Wärme und Nahrung dasteht. Dies ist die Zeit der Vorbereitung auf den Winter: Es gilt, Vorräte anzulegen und Holz für den Kamin zu besorgen. 

Die nahende Kälte und Dunkelheit erinnert uns auch an Vergänglichkeit. Damit gehen Fragen einher wie: Was lasse ich jetzt los? Was ist nicht essentiell für mein Leben und lasse es hinter mir? 

So nutzt Du die Zeit um die Herbst-Tagundnachtgleiche

1. Miste aus, kläre Deine Räume und organisiere Dich für den Herbst

Mache sauber und richte Dein Zuhause so her, wie Du Dir vorstellst, dass Dein zukünftiges Selbst lebt. Entsorge oder verschenke, was Du nicht mehr brauchst und schaffe viel Platz für Neues. Hier geht es zu mehr Tipps für Ausrichtung auf den Herbst.

2. Cleanse zur Herbst-Tagundnachtgleiche für ein paar Tage

Mach für ein paar Tages einen Herbst-Cleanse und entlaste Deine Verdauung. Achte besonders auf viel Zeit für Dich ohne Bildschirme. 

3. Schau zurück

Was ist im letzten halben Jahr passiert? Was seit der Sommersonnenwende? Journale dazu. Wofür bist Du dankbar? Sei ehrlich: Was hat nicht geklappt? Was gilt es zu betrauern? Was willst Du loslassen? Wem kannst Du vergeben? Etwa sogar Dir selbst?

4. Schau nach vorn

Nimm Dir Zeit um Visionen, Ziele und Wünsche aufsteigen zu lassen. Schreib sie auf. Werde Dir darüber klar, was in den nächsten Monaten am wichtigsten ist.

Wichtige Fragen:

  • Was geht mit Dir durch das Portal, was lässt Du hinter Dir? 
  • Wo willst Du in einem Jahr stehen.
  • Was ist das Wichtigste in den nächsten 6 Monaten?
  • Was sind Deine Ziele für die nächsten 3 Monate? 
  • Wie sorgst Du für Dich in der dunklen Jahreszeit? 
  • Wie sorgst Du für Dein inneres Feuer in den nächsten 6 Monaten?

Setze Dir drei klare Ziele. Wenn Du dabei Unterstützung magst, kannst Du dazu den Mini-Kurs „Werde Deine Vision“ machen, er kostet Dich 0€. Oder lass sie Dir von meinem Mann visualisieren.

5. Finde Deine neuen Routinen

Etabliere tägliche Gewohnheiten, die Dich stärken und am Ball bleiben lassen. Das kann eine Meditations- oder Yogapraxis sein, die Du jeden Tag machst, egal, wie Du Dich fühlst. Bei täglicher Praxis durch Widerstände hindurch zeigen sich nach einiger Zeit Früchte.

6. Erneuere Deinen Altar oder schaffe Dir einen Herbst-Altar

Richte Dir einen Kraftplatz für die dunkle Jahreszeit ein. Mit dem, wofür Du dankbar bist oder auch mit dem, auf das Du Dich ausrichten willst. 

7. Bring mit der Herbst-Tagundnachtgleiche mehr Prana ins System

Mach mehr Pranayama, geh Walken und puste Dich durch. So kannst Du die neue Energie aufnehmen und Deine neue Richtung durchziehen. Finde eine Praxis, die Du jeden Tag machst. Egal, ob es regnet oder die Sonne scheint. 

 

Am 23. September um 18:00 findet der Equinox-Workshop statt. Marie leitet Dich durch eine Meditation und Dein persönliches Equinox-Journaling. Dieser Workshop ist in der Körperleben-Mitgliedschaft enthalten, wenn Du diese bis Freitag, 23. September um 17:00 Uhr buchst.