Rollerskates

Zeitmanagement als Selbstständige: Ziele erreichen ohne auszubrennen

Kennst Du das? Es ist Mitte der Woche, Du bist schon völlig erschöpft und hast noch kaum etwas Wichtiges geschafft? Geschweige denn, Umsatz generiert? 

In diesem Beitrag erfährst Du meine besten Zeitmanagement-Tipps für Selbstständige. Ich verstehe Zeitmanagement ganzheitlich. Rechne also damit, dass wir hier auch davon sprechen, den Körper einzubeziehen und Off-Zeiten zu nehmen.

Zunächst: Ziele erreichen kannst Du nur, wenn Du Deine Ziele überhaupt kennst. Wenn Du keine klaren Ziele hast, nimm genau JETZT Zettel und Stift zur Hand und formuliere Dir drei Ziele für dieses oder das nächste Quartal. Nicht mehr – dann läufst Du Gefahr, Dich zu zerfasern – und auch nicht weniger.

Zeitmanagement ganzheitlich heißt:

  1. Nimm Dir am Abend Zeit, um aufschreiben, was am nächsten Tag wichtig ist. Halte Deine drei wichtigsten To Dos für morgen fest. Wenn eine der Aufgaben kreativen Input von Dir erfordert, Journale kurz dazu. So kann Dein Unterbewusstsein über Nacht schon Ideen oder Antworten sammeln. Mach das ganz spielerisch und ohne Druck.
  2. Steh früh auf – am besten vor 6 Uhr, so kommst Du frischer durch den Tag – und nimm Dir vor der Arbeit Zeit für 15 Minuten Atem- und Bewegungs-Praxis.
  3. Beginne den Arbeitstag mit der schwersten Aufgabe. Mache erst Pause, wenn Du damit fertig bist, bzw. Du eine Etappe erreicht hast. „Eat the Frog“ heißt dieses Zeitmanagement-Prinzip. 
  4. Arbeite in Zeitblöcken: Entscheide Dich, was Du tust und stell Dir einen Timer. Entweder hast Du einen „Fokus-Block“ und arbeitest gezielt an einem Projekt oder einen „Puffer-Block“ und machst Organisations-Dinge, bzw. E_Mails. Wisse immer, was Du grad tust. Fortgeschrittene machen komplette Fokus-Tage für ein Projekt. Wenn das bei Dir zeitlich noch nicht drin ist, fang an mit zwei Stunden oder einem Vormittag. 
  5. Stell Dir einen Feierabend-Wecker: Richte Dir einen Alarm im Kalender ein, der Dich jeden Tag zur selben Zeit daran erinnert, die Geräte auszuschalten. Mach das zum Ritual und zelebriere es. Verbringe den Abend mit Deinen Lieben, in der Natur oder mit einem guten Buch. Schalte wirklich ab!

Wie Du Dein Business insgesamt shiftest

Du hast eine lange To-Do-Liste, bist ständig am Arbeiten und trotzdem stehst Du am Ende des Monats mit wenig Umsatz da? Aus diesem Hamsterrad kommst Du heraus, wenn Du auf umsatzgenerierende Maßnahmen fokussierst.

Viele Selbstständige stecken gerade am Anfang viel Energie in ihre Webseite, ihr Branding oder erstellen ganze Online-Kurse bevor sie Kunden haben. Niemand braucht am Anfang eine perfekte Webseite, ein perfektes Branding, alles in genau den richtigen Markenfarben und perfekt aussehende Social Media Präsenz!

Frag Dich: Wo sind die bisherigen Menschen hergekommen, die bei Dir eine Zusammenarbeit gebucht haben? Geh dahin. Ruf die Leute an, schreib ihnen DMs oder Emails und geh mit ihnen ins Gespräch.

Die wenigsten Selbstständigen wissen: Dein Business kann erst dann rentabel werden und es langfristig bleiben, wenn Du 80% Deiner Zeit mit umsatzgenerierenden Maßnahmen verbringst. Sprich: Marketing. Coaching, Dienstleistungen und Online-Programme erstellen sollten nicht mehr als 20% Deiner Zeit in Anspruch nehmen.  

Wieviel Zeit in der Woche hast Du realistisch für Dein „Fulfillment“, also die Erbringung Deiner Leistung, wenn es nur 20% Deiner Arbeitszeit ist? Tracke Deine Zeit danach. Stopp Dich im Laufe der Woche immer wieder und frage Dich: Machst Du gerade etwas, das Menschen effektiv zu Dir führt oder lenkst Du Dich dem Erstellen von „nice to have“-Dingen ab?