Ayurveder Yoga Energie Frühling

Frühlings-Energie: Meine 10 besten Hacks aus Ayurveda und Yoga

  1. Let it go!  

Nach dem Winter lohnt es sich, die Kanäle im Körper so richtig durchzupusten und den Zellen neues Leben einzuhauchen. Frühling – nach dem Vollmond im Februar – ist die beste Zeit um zu detoxen und Ballast, Gifte und Schlacken rauszuwerfen. Das braucht keine anstrengende Fasten-Kur sein. Auch ein leichter Cleanse kann Dir schon ganz viel Erleichterung bringen.

Die Geschmäcker Bitter, Zusammenziehend und Scharf helfen Dir dabei. Jetzt ist die Zeit für viel Blattgrün im Eintopf oder Kitchari, die Dir helfen, Winter-Schwere loszulassen. Auch wenn Frühling nicht unbedingt die Zeit für Rohkost ist und Du besser damit fährst, eher gekocht und warm zu essen, hast Du vielleicht doch schon dann und wann Lust auf einen Smoothie oder Grünen Saft. Gleichzeitig erdend und klärend sind ein paar Tage Monodiät Kitchari.

Anstatt einem festen Diät-Plan zu folgen (eine „Diät“ ist ohnehin ein dem Ayurveda fremdes Konzept, es geht nie einfach um schnellen Gewichtsverlust), erstelle Dir einen persönlichen Cleanse-Plan, wie er Dich in Deinen aktuellen Bedürfnissen unterstützt: Brauchst Du mehr Erdung oder willst Du Schwere loslassen? Bei Ersterem iss genug – Warmes, Eintöpfe, Kitchari und füge Gewohnheiten hinzu, die Dich erden (Bildschirmfreie Zeit, frühes Schlafen, Meditation…), bei Letzterem setze auf weniger Masse im Essen und mehr Flüssigkeit (Brühe, Säfte) und sorge auch hier für Ruhe und Entspannung, denn nur dann kann der Körper Emotionen und überflüssiges Körperfett verstoffwechseln.

  1. Beweg‘ Dich!!

Nie ist es so einfach – und so nötig – , dass Du Dich wieder ordentlich bewegst. Komm einmal am Tag ins Schwitzen mit Krafttraining, Joggen, kraftvollem Yoga oder einer ordentlichen Cardio-Einheit. Jetzt in der Kapha-Zeit ist der Körper stark und hat Durchhaltevermögen. Bleib dran, push Dich ein bisschen und mach es zur Gewohnheit, an Deine körperlichen Grenzen zu kommen. 

Kapha hat zudem die Eigenschaft, dass das Du was Du in dieser Zeit in Gang setzt, auch im weiteren Verlauf des Jahres beibehältst. Sprich: Wenn Du Dir jetzt eine Bewegung-Routine aufbaust, stehen die Chancen super, dass es Dir auch später im Jahr leicht fallen wird, Dich zu bewegen.

  1. Lass das Prana rein!

Unsere subtilen wie grobstofflichen Energiekanäle sind in dieser Jahreszeit höchstwahrscheinlich hier und da verklebt vom vielen Herumsitzen im Winter. Reinige Deine Nadis jeden Morgen mit tiefem Atem durch die Nase, zum Beispiel einem Pranayama aus dem Kundalini-Yoga. Wenn die Nase dicht ist, summe beim Ausatmen, das löst Schleim und versorgt das Blut mit Nährstoffen.

  1. Mach Allergien den Garaus

Vorbeugend lohnt es sich, jetzt ein paar Tage hintereinander morgens die Nase mit dem Nasenspül-Kännchen und etwas Meersalz zu spülen.

Wenn Du oder jemand in Deiner Familie leidet, sobald die Natur aufblüht, mach einen schleimlösenden Drink aus Ingwersaft, Zitronensaft, Cayenne-Pfeffer und heißem Wasser. Sobald das Wasser etwas abgekühlt ist, tu noch etwas Honig dazu.

  1. Geh raus, Spielen!

Etabliere die Gewohnheit, früh zu Abend zu Essen und dann rauszugehen. Am besten mit Deinen Liebsten: Spazierengehen, Fahrradfahren, die Garage aufräumen, Unkraut jäten… So etablierst Du gleich zwei Gewohnheiten, die Dich das Jahr über im Gleichgewicht halten und brennst im Spätsommer nicht durch späte Mahlzeiten aus.

  1. Sprossen Ziehen

Ein Pfund Sprossen enthält mehr Protein als ein Pfund Fleisch und deutlich mehr und verschiedene Nährstoffe. Irre, oder? Sprossen kosten fast nichts: Ein paar Euro für ein Paket Samen, ein Sprossenglas und 2 Minuten am Tag zum Spülen – eine super Investition. Du sparst nicht nur gegenüber Sprossen aus dem Bioladen, sondern sparst auch Plastik!

Im Frühjahr ist Hochsaison für alle Sprossen: Alfalfa, grüne Mungbohnen, Bockshornklee, ….

Iss eine Handvoll Sprossen täglich.

  1. Grüner wird’s nicht!

Bring die Frühlingsfarbe auf Deinen Speiseplan. Grünzeug ist das natürlichste Nahrungsmittel für Säugetiere – also auch für uns. Nichts spricht dagegen, dreimal am Tag grün zu essen. Das kann ganz unterschiedlich aussehen: Säfte, Smoothies, Salate, gekochtes Gemüse und roh Suppen… 

  1. Bitte bitter und scharf!

Um die Feuchtigkeit jetzt im Frühling auszuleiten, die Winterpolster schmelzen zu lassen und das System durchzuputzen, iss besonders bittere, scharfe und zusammenziehende Nahrungsmittel.

Bitter sind, wie gesagt, Blattgrün, aber auch Cumin, Bockshornklee und Kurkuma. Bei Scharf sei vorsichtig, es nicht zu übertreiben, aber ein bisschen frisch gemahlener Pfeffer zu den Mahlzeiten ist prima! Zusammenziehend und günstig jetzt im Frühling sind Hülsenfrüchte, Granatäpfel, Cranberries, Äpfel, unreife Bananen, Avocados, Sprossen, Brokkoli, Kopfsalat, Erbsen, Blumenkohl, Kartoffeln, Quinoa, Roggen und Huhn.

  1. Löwenzahn Trinken

Unkraut wie Löwenzahn, Brennnessel und Distel sind echte Superfoods! Sie entgiften Leber und Blut, und mineralisieren Dein System, das vielleicht von viel Kaffee und Fastfood eher ein saures Milieu hat. Und: sie kosten nichts – sofern Du Deinen Garten nicht düngst, oder zum Ernten in die Natur gehst. Junge Blätter sind die beste Zutat für Deinen grünen Smoothie.

Besorg Dir ein Kräuterbuch, fahr in den Wald und schau, was Du sonst noch entdeckst!

  1. Buddel’ in der Erde! 

Jetzt beginnt die Jahreszeit, in der Du Deine Nahrung selbst ziehen kannst! Experimentiere mit Hochbeeten oder kleinen Gewächshäusern – ja, vielleicht auch einfach nur auf dem Balkon. Mit den Händen in der Erde zu wühlen erdet Dich und bringt Dein System ins Gleichgewicht. Beste Medizin für Menschen, die viel an Bildschirmen sind! 

 

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