Pleasure der Freude folgen im Business

Freude – Deine Superpower im Business

 

„Geh mit der Freude“, „Tu, was Du liebst“, „Go with the flow“ – das hast Du bestimmt auch schon oft gehört, oder? Klingt fast zu gut um wahr zu sein. Und ganz so einfach ist es nicht. Falsch verstanden kannst Du Dich auch verzetteln und gleichzeitig in Deiner Komfortzone stecken bleiben, wenn Du nur „der Freude folgst“.

 

In diesem Beitrag erfährst Du

– Wieso einfach nur zu tun, was Dir Spaß macht, Dich nicht weiterbringt

– Wie Pleasure zu Deiner Superkraft wird

– Wie Du es schaffst, Freude auch in unliebsame Tätigkeiten zu bringen

 

Der Freude folgen heißt nicht nur noch zu tun, wozu ich gerade Lust habe

Wenn Du etwas Großes und Anspruchsvolles vor Dir hast, klingt „Fokussier Dich auf die Freude!“ erstmal paradox und sogar dumm. Mich haben solche Positiv-Denken-Memes und Appelle früher geärgert. Ich wurde wütend, wenn ich von Coaches und aus der Persönlichkeits-Entwicklungs-Szene hörte, dass ich …

  1. nur noch tun sollte, was mir Spaß macht und
  2. auch erst dann erfolgreich sein und genug oder viel Geld verdienen würde.

 

Besonders hat mich das geärgert, in einer Zeit, in der ich selbst nicht besonders viel Geld hatte UND zudem etwas tat, das mir nicht jeden Tag besonders Spaß machte. Ich empfand meine Arbeit – zu der Zeit das Schreiben meiner Dissertation – als schwer und oft auch wenig freudvoll. Wenn eine Yoga-Lehrerin sagte „Tu einfach nur noch, was Dir Freude macht“, fühlte ich mich davon nicht angesprochen.

 

Ja, es gab für mich auch beim Schreiben Flow- und Aha-Momente. Meist war es jedoch harte Arbeit, die zudem Disziplin erforderte. Jeden Tag. Am Schreibtisch sitzend fielen mir viele Dinge ein, die ich lieber getan hätte: Kaffee trinken, Yoga machen, Shoppen, telefonieren, Schwimmen gehen, verreisen, Kuchen backen, Weihnachtsgeschenke basteln…

 

Aber: Ich hatte eine riesengroße Motivation, die hinter allem stand. Mir ging es nicht nur um den Titel, sondern ich wollte wirklich etwas herausfinden. Das trieb mich an und ich blieb auch dann dabei, wenn mein Ansatz im Kolloquium mal wieder verrissen wurde, ich mich in ganz neue Theoriefelder einzuarbeiten oder komplette Teile und Kapitel umzuschreiben oder Berechnungen neu anzustellen hatte.

 

Zu tun, was man liebt, heisst Sinn zu suchen

 

Ich hatte also ein großes WARUM, das mich zutiefst beflügelte. Ich wusste, dass ich meine Tätigkeit gegen nichts anderes eintauschen wollte, auch wenn es fast nie einfach war. Wäre ich nur der momentanen Lust gefolgt, hätte ich die Arbeit hingeworfen und wäre mit meinem monatlichen Stipendium nach Bali geflogen. Ich wollte schon immer mal Yoga unter Palmen machen und den ganzen Tag in der Hängematte abhängen. Bloß: auch dort hätte mich das Thema nicht losgelassen und ich wäre nicht eher zufrieden gewesen bis ich – egal wo – meine Forschungsarbeit zum Abschluss gebracht hätte.

 

Was also gemeint ist: Tu das, wozu Dich Dein Innerstes drängt. Finde im besten Fall Deine Lebensaufgabe. Oder zumindest das, wofür Du gerade brennst. Setze Dir große Ziele, die Dich inspirieren. Und dann geh los. Auch wenn das heißt, dass es anstrengend wird und Du etwa bestimmte Fähigkeiten erst noch lernen musst. Zum Beispiel als Online-Trainer Technik und Marketing. Und: Auch scheinbar unliebsame Teilschritte kannst Du Dir freudvoll gestalten. Dazu gleich mehr.

 

Was sich ändert, wenn du in Freude arbeitest

 

Warum ist das so wichtig? Nun: Wenn Du, was immer Du tust, aus einem Zustand der Dankbarkeit, Freude oder sogar Lust heraus tust, bringst Du eine hohe Frequenz in Deine Produkte, Texte, Meetings oder Klienten-Sessions hinein. Du und Deine Arbeit werden zu Magneten und wirken anziehend auf andere. Kurz: Wer in Freude arbeitet, ist erfolgreicher.

 

Um so eine Win-Win-Situation zu schaffen, prüfe Deine Vibes: Checke mehrmals am Tag, wie Du drauf bist und schaue dann, ob Du die Stimmung gegebenenfalls anheben kannst. (LINK)

 

Das heißt nicht, dass es darum geht, permanent und um jeden Preis gute Laune zu haben, obwohl Du vielleicht traurig bist  Vielmehr gilt es, bei Emotionen genau zu schauen, was sich da zeigt und was da gelöst werden will. Gib ihnen Raum und hole Dir gegebenenfalls Unterstützung. Wenn Du alten Emotionen erlaubst, sich zu verstoffwechseln, schwingst Du danach leichter und höher.

 

Wie erhöhst du deine Frequenz?

 

Ich bringe mich in einen hoch schwingenden Zustand bevor ich coache. An diesen Tagen achte ich besonders auf eine ordentliche Yogapraxis und Meditation und schaue, dass ich genug an der frischen Luft bin. Wenn ich schreiben will, sorge ich für inspirierende Düfte im Diffuser, schöne Musik, vielleicht Kerzen und ein aufgeräumtes, klares Umfeld, das mich inspiriert.

 

Eine Anregung: Vor Telefongesprächen einen kleinen Spaziergang machen, ein paar tiefe Atemzüge nehmen und Dir selbst ein Lächeln schenken. Noch mehr Tipps findest Du in diesem Beitrag.

 

Wenn Du es Dir zur Gewohnheit machst, eine hohe Frequenz zu kultivieren und Beschweren, Jammern und Lästern vemeidest, sowie Gedanken von Mangel, Angst oder Minderwertigkeit immer weniger für bare Münze zu zu nehmen, wird sich das stark auf Deine Außenwirkung und Deine Arbeit auswirken. Probier es aus und gib mir gern eine Rückmeldung.

 

Wenn es Dir gut geht und Du Spaß hast und gern Du selbst bist, macht es auch Spaß, die Küche aufzuräumen, Belege zu sortieren und den Email-Posteingang zu leeren. Beziehungsweise: Du kannst es zu einer Praxis machen, genau diese scheinbar banalen Tätigkeiten in Freude zu tun. WIE das genau für Dich aussieht, kannst Du nur selbst wissen: Ob Du Dich vorher kurz bewegst, tanzt, oder einen Talk dabei hörst, Du weißt am besten, was dich mit der Freude verbindet (siehe auch diesen Beitrag).

 

Ich mag den Zen-Spruch: „Vor der Erleuchtung gilt es, Holz zu hacken und Wasser zu holen und nach der Erleuchtung gilt es, Holz zu hacken und Wasser zu holen“  (mehr zu dessen Ursprung und Bedeutung hier). Er erinnert mich daran, dass es nicht darum geht, irgendwann nicht mehr arbeiten zu müssen. Unser Leben als Menschen wird uns immer wieder vor weitere Herausforderungen stellen. Wir können jedoch jetzt schon lernen, was immer vor uns liegt, und sei es noch so banal, mit Freude zu tun.

 

Und das ist viel komplexer, aber auch weitaus erfüllender als mich in eine Hängematte an einen Beach zu träumen. Und: Nichts gegen Strandurlaub und Winter im Warmen. Das steht ganz oben auf meiner Pleasure-Liste!

 

Wenn Du Lust hast, tiefer in das Thema einzutauchen, komm zum Online-Workshop „Pleasure as your Superpower“ am 13. Dezember. Infos dazu findest Du hier.

 

Foto: Beach Babe Stock